Drachenboot in Hamburg
Im 3. Jahrhundert v. Chr. wird Qu Yuan aufgrund seiner Reformpolitik
vom chinesischen Königshof verbannt. Fortan schreibt er Gedichte
- u.a. eines der einflussreichsten der chinesischen Dichtkunst - das
Li Sao. Aus Verzweiflung über die Missstände seines Landes
stürzt er sich in die Fluten des Flusses Mi Luo. Hunderte von Fischern
versuchten, ihn zu retten und lieferten sich in ihren Booten ein Wettrennen
um sein Leben. Mit lautem Trommeln und wilden Paddelschlägen versuchten
sie, gefährliche Fische zu vertreiben ... vergeblich... Qu Yuan
stirbt.
Seither wird Jahr um Jahr, bis zum heutigen Tag, die symbolische Suche
nach dem Geist des Poeten in Form von Drachenboot-Festivals fortgesetzt.
Und selbst in der westlichen Drachenboot-Welt ist jedem Drachenbootler
diese Geschichte bekannt!
Dieser Artikel
erschien in der Zeitschrift bootswirtschaft.
